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Denkmäler in der Umgebung:

Staatliches Schloss Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí)

Vranov

An der Stelle des heutigen Schlosses stand im 11. Jahrhundert eine Burg. Sie gehörte in die Verteidigungslinie gegen Überfälle aus Österreich. Auf der ehemals landesfürstlichen Burg wechselten sich viele Adelsfamilien ab (darunter die Lichtenburger aus Vöttau). 1614 erwarben sie die Althanner und bauten sie mit Hilfe des Architekten Johann Bernard Fischer von Erlach in eine Barockresidenz um.

Die Schlossräume dokumentieren die Wohnkultur des Adels zum Umbruch des 18. zum 19. Jahrhundert. Das Schloss liegt in der geschützten Zone des Nationalparks Podyjí. In ihren Verwaltungsbereich gehört auch die mittelalterliche Burgruine Neuhäusel (Nový Hrádek) bei Lukov.

Staatliches Schloss Ungarschitz (Uherčice) 

Uherčice

Das Schloss, eine bedeutende Residenz der Aristokratie, bietet eine interessante Renaissancearchitektur, Stuckaturen in den Räumlichkeiten und einen ausgedehnten englischen Park. Ab 1948 wurde es von der Armee und einem staatlichen Gut genutzt, was sich in seinem heutigen Zustand widerspiegelt. Das Schloss wird derzeit restauriert. Die Besichtigungen finden von Juni bis August statt.

Burg Zornstein (Cornštejn)

Cornštejn

Die Burg aus der Mitte des 14. Jahrhunderts wurde von den Bítovský von Lichtenburg errichtet. Im 16. Jahrhundert eroberten die Truppen von König Georg von Podiebrad die Burg, seit dieser Zeit liegt sie verlassen da. Heute wird die Ruine vom Südmährischen Museum in Znojmo bewirtschaftet. Im Juni, Juli und August ist sie für Besucher geöffnet.

Staatliches Schloss Jarmeritz (Jaroměřice nad Rokytnou)

Jaroměřice

Das Barockschloss gehört zu den mächtigsten Architekturen der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts in Europa. Die ehemals mittelalterliche Feste wurde zum ausgehenden 16. Jahrhundert in ein Renaissanceschloss umgebaut. Unter den Questenbergern erhielt das Gebäude zwischen 1700 und 1737 sein barockes Aussehen. Das Projekt für den Umbau stammt von dem bekannten österreichischen Architekten J. Prandtauer. Parallel zu den Gebäuden entstand der Schlossgarten im französischen Stil. Auf der anderen Seite des Flüsschens Rokytna setzt sich der ausgedehnte Teil des Parks im englischen Stil fort. Der berühmteste Vertreter war Johann Adam Questenberg (1678 – 1752). Zu seiner Zeit befanden sich auf Jarmeritz eine große Bibliothek, eine Galerie, ein Theater und eine eigene Kapelle. Die Schlossinnenräume sind die stilgetreue Rekonstruktion einer Barockresidenz aus dem 19. Jahrhundert.